Von Santiago de Compostela weiter nach Finisterre pilgern

Etappen auf der Pilgerreise von Santiago de Compostela nach Finesterre

In der alten Zeit war für die Pilger gewöhnlich die Pilgerreise noch nicht in Santiago de Compostela beendet. Sie setzten die Pilgerwanderung fort bis nach Finisterre, dem damals zum „Ende der Welt“ erklärten Ort an der atlantischen Küste von Spanien. Hier erhielten sie in den alten Zeiten auch erst die Jakobsmuschel, das wichtige Symbol für die stattgefundene Pilgerreise. Auch heute entscheiden sich  immer mehr Pilger, den Weg noch über die fast 90 Kilometer von Santiago de Compostela bis nach Finisterre fortzusetzen. Teils werden auch Pilgerreisen ausschließlich für diese kleine Strecke angeboten. So mancher Pilger legt 200 Kilometer nach Santiago de Compostela zu Fuß zurück, die Strecke, die als Fußwanderung für die erfolgreiche Pilgerreise gilt, und macht sich dann auf den interessanten Weg nach Finesterre.

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Wintertour auf dem Jakobsweg – das ist zu beachten

Die richtige Kleidung ist auf dem Winterweg, dem Camino de Invierno der Schlüssel zum Erfolg.

Eine Wintertour als wandernder Pilger auf dem Jakobsweg kann sehr reizvoll sein. Zu dieser Jahreszeit sind nicht die Pilgermassen des Sommers unterwegs. Wer für den Winter den Camino de Invierno, den Winterweg, wählt, vermeidet die Tour über die unwegsamen Bergpässe. Dieser Weg ist auch im übrigen Jahr weniger frequentiert. Für eine Wintertour über den Jakobsweg müssen allerdings andere Vorbereitungen getroffen werden als für den Frühling oder für den Sommer. Auch müssen mehr Beschwernisse einkalkuliert werden.

Winterwanderer sollten bereits gut trainiert sein. Das Gepäck, einschließlich der Kleidung, die getragen wird, ist erheblich schwerer, die Etappen sind sehr viel anstrengender, da viele Wege bei Dämmerung, einbrechender Dunkelheit, Nässe, Regen und Schnell zurückgelegt werden müssen.

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Im Winter auf dem Jakobsweg als Pilger unterwegs, Tipp – Camino de Invierno, der Winterweg

Der Camino de Invierno ist der wenig bekannte Winterweg auf dem Jakobsweg. Kaum jemand kennt diesen Jakobsweg.

© Sascha Reisüber / pixelio.de

Der übergroße Teil der Pilger, die sich auf den Jakobsweg begeben, tut dies während der Frühlings- und Sommermonate, also zur „schönen“ Jahreszeit. Doch auch das Pilgern im Winter kann seinen ganz besonderen Reiz haben. In früheren Jahrhunderten, als unter vielen Mühen der Pilgerweg über Monate hinweg zu Fuß gepilgert wurde, war es meist unausweichlich, dass Pilger auch in die kalte Jahreszeit gerieten. Heute stellt die Wintertour auf dem Jakobsweg eine besondere Herausforderung dar. Einen Vorteil hat die Wanderung im Winter: Der Trubel der Sommermonate wird umgangen.

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Themenreisen auf dem Jakobsweg

Heutzutage gibt es verschiedene Themen die einen Pilger dazu bewegen auf dem Jakobsweg zu laufen.

Es ist nicht neu, dass sich Gruppen für eine Pilgerunternehmung auf dem Jakobsweg zusammenfinden. Dies war bereits im Mittelalter, zu den Anfängen des Pilgerns zur vermuteten Grabstätte des St. Jakobus in Spanien, Santiago de Compostela, üblich. Zu jener Zeit fanden sich die Gruppen von Pilgern vor allem zusammen, um sicherer zu pilgern, denn auf dem langen Weg lauerten zahlreiche Gefahren. Heute ist das Pilgern weniger beschwerlich und gefährlich als zu jener Zeit.

Vielfach gibt es inzwischen aber gerade Angebote, sich einer Pilgerfahrt zu bestimmten Themen anzuschließen. Solche Themen für das gemeinsame Pilgern können die Verarbeitung von Trauer, Themen der Historie des Weges, religiöse Themen, Fragen der Selbstfindung und Problemverarbeitung sein. Der Themenstellung von Gruppen, die sich auf den Weg begeben sind keine Grenzen gesetzt. Die Gemeinschaft von Pilgern findet zwar jeder auf dem Jakobsweg, doch kann eine Themenreise intensiver gestaltet werden.

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Für die individuelle Pilgerreise: Alle Infos gibt es im Netz

Viele unterschützen bei einer Individuelle Pilgerreise den Aufwand. Hierzulande können bei der Pilgerreise unter anderem Kirchen helfen.

Es kann nicht oft genug gesagt werden, dass gerade für jene Pilger, die ihren Weg ganz individuell planen und organisieren möchten, eine gute Vorbereitung das A und O ist. Unkenntnis über die Belastungen der einzelnen Etappen, über Herbergen, andere Unterkünfte, Anlaufstellen, Informationsmöglichkeiten und dergleichen mehr kann zu so mancher Enttäuschung führen. Wer sich gut auf seinen Pilgerweg vorbereiten möchte, kann eigentlich alle nötigen Tipps und Informationen im Internet abrufen. Es gibt Seiten die umfangreiches Material, wie Packlisten, Adressenmaterial, Downloads für Karten, Herbergen, Gottesdienste, Klima, Kleidung und noch mehr zur Verfügung stellen. Eine Vorbereitung mit solchen Listen und Informationen ist zeitsparend und hat den Vorteil, dass die Informationen jederzeit zugänglich sind. Listen und Karten können schnell ausgedruckt werden. Für unterwegs sind die Seiten außerdem online zugänglich und ersparen so manche Unbequemlichkeit, weil man eine Adresse oder eine Information nicht zur Hand hat.

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Moderne Pilger finden sich auch im Chat

Viele Pilger nutzen mittlerweile auf ihren Pilgerreisen ein Notebook um mit anderen pilgern im kontakt zu bleiben. Sie chatten Abends wärend eines gemütlichen Essens mit anderen Menschen.

Über die Möglichkeiten von Foren und Social media für einen Austausch über Pilgererfahrungen und Fragen jeder Art hinaus, gibt es für Pilger von heute natürlich auch einen Chat. Dank iPhone und Smartphone ist es ohne zusätzliche Last im Gepäck möglich, ständig und überall online zu sein. Wen wundert es, dass die praktische Online-Kommunikation auch die Pilger auf dem Jakobsweg nicht auslässt. Wer also auch beim Pilgern nicht darauf verzichten will, sich online mit Freunden und anderen Pilgern, die auf anderen Routen unterwegs sind, zu unterhalten, kann das im Pilgerchat machen. Der Chat für Pilger bezeichnet sich als offen für alle Themen und jederzeitige Möglichkeit der Nutzung.

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Die Jakobsmuschel – spirituelles Symbol und Wegweiser für die Pilger

Die Jakobsmuschel ist überall auf den Pilger-Wegen in Spanien zu finden. Sie leiten den Wanderer auf seinem Weg.

© Katharina Bregulla / pixelio.de

Die Jakobsmuschel gilt als das Symbol für die Teilnahme am Weg der Pilger nach Santiago de Compostela und verdankt ihren Namen dem Heiligen Jakobus, dessen letzte Ruhestätte hier vermutet wird. Im Mittelalter, vor Einführung der Pilgerurkunden und  der späteren Pilgerpässe, galt die Jakobsmuschel als das eindeutige Erkennungszeichen der Jakobs-Pilger. Die Muschel hatte bereits während der Antike als Zeichen der Liebe, aber auch als Glückssymbol und Heilsbringer eine spirituelle Bedeutung, die später mit anderer Sinngebung übernommen wurde. Heute erhalten die Pilger die Muschel in Compostela. Diese Muschel können sowohl als echte Muscheln wie auch als künstliche Nachbildungen erworben werden.

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Pilgern und Kommerz

Das Geschäft mit den Pilgern blüht. Passen Sie auf das Sie nicht an den falschen Händler geraten. Vergleichen Sie Preise.

© RainerSturm / pixelio.de

Bereits im Mittelalter waren gewandte Händler und Wirte darin geübt, den Pilgern das Silber aus den Taschen zu ziehen, und so mancher einsame Pilger wurde beraubt. Die Zeiten haben sich geändert, doch auch heute weiß sich der Kommerz gut einzurichten, wo mit viel und besonders mit gutgläubiger Kundschaft zu rechnen ist. Mancherorts ist die Pilgersaison das Hauptgeschäft des Jahres. Vieles an sinnvollen Dingen wird angeboten, die unterwegs durchaus nützlich sind, aber auch so manches wertlose und überflüssige Souvenir, das am Ende nur das Gepäck belastet.

Das Geschäft mit dem Kunden Pilger blüht nicht nur in den Städten rundum Kathedralen und anderen kirchlichen Sehenswürdigkeiten, sondern auch in kleineren Orten. Dagegen ist gar nichts zu sagen, schließlich möchten sich die Pilger auch mit dem Notwendigsten versorgen. Mancher jedoch versucht weniger ehrliche Geschäfte nebenbei zu machen. Doch bekanntlich gehören zu jedem Handel immer mindestens zwei. Für die Pilger auf dem Jakobsweg unterwegs sind, heißt es, lieber einmal mehr hinzuschauen und die angeblich so günstigen und einmaligen Angebote zu prüfen und ihren Nutzen zu überdenken. Schließlich sollte eine Pilgerreise nicht zur Shopping-Tour verkommen.

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Senioren auf dem Jakobsweg

Immer mehr Senioren wandern auf dem Jakobsweg. Natürlich muss es nicht immer individuell sein, auch Reisegruppen bieten sich an.

© Erich Keppler / pixelio.de

Pilgern ist keine Frage des Alters, sondern eine Frage der Überzeugung. Das stellen die zahlreichen Seniorinnen und Senioren unter Beweis, die regelmäßig auf den Pilgerpfaden des Jakobsweges anzutreffen sind. Einer der vielen, die immer wieder zeigen, dass man nie zu alt zum Pilgern ist, ist Hellmut Wittmann, der am Tag nach seinem 70. Geburtstag aufbrach, um sich nach einer Pilgerreise bei sehr schlechtem Wetter vor vier Jahren, erneut auf den spanischen Jakobsweg zu begeben. Nicht jeder Senior ist ein passionierter langjähriger Wanderer wie Hellmut Wittmann, der sogar erhebliche Höhemeter zu überwinden hatte. Dennoch steht das unvergessliche Erlebnis einer solchen Pilgerunternehmung auch vielen Senioren offen.

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Pilgern als Urlaubpassion

Ob im Internet oder durch ein Buch - Man sollte sich vorher unbedingt über sein Pilgerziel informieren.

© RainerSturm / pixelio.de

Die Routen des Jakobsweges führen durch die mitteleuropäischen Länder, wie Deutschland, Österreich, die Schweiz über Frankreich nach Spanien. Als vor Jahrhunderten Menschen sich noch für die Pilgerreise viele Monate Zeit nehmen konnten, wurde der Weg in der Regel von daheim bis ans Ende zum Grab des St. Jakobus gegangen. Heute hat kaum jemand so viel Zeit, über Monate hinweg als Pilger unterwegs zu sein. Der Urlaub setzt den Plänen Grenzen. Viele Menschen machen allerdings inzwischen das Pilgern zu einer Urlaubspassion für mehrere Jahre. Sie nehmen sich Etappen des Jakobsweges vor, die während einer bestimmten Zeit im Urlaub zu schaffen sind. In den folgenden Jahren wird dann die Wanderung dort fortgesetzt, wo sie unterbrochen werden musste. Auf diese Weise kann über längere Zeit hinweg auch der gesamte Pilgerweg zurückgelegt werden.

So mancher kann von den Wanderungen auf dem Jakobsweg gar nicht genug bekommen und sucht das Erlebnis immer wieder. Für Pilger, die zum ersten Mal hier unterwegs sind, sind solche erfahrenen Pilger sehr hilfreich. Sie verfügen oft über Insiderinformationen, die anderswo kaum verfügbar sind.

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