Pilgern hoch zu Ross auf dem Jakobsweg liegt im Trend.

Alle Routen lassen sich mittlerweile mit Pferden oder Eseln bewältigen. Sollte man umbedingt mal ausprobieren.

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Bereits die ersten Christen, die den berühmten Jakobsweg nach Santiago de Compostela beschritten, taten dies nicht nur zu Fuß. Schon in frühester Zeit war es üblich, dass die Routen mit Pferd oder Esel bewältigt wurden und so kommt es, dass sich einige der Unterkünfte entlang der Wege auf die Unterbringung von Reitern spezialisiert haben. Grundsätzlich können alle Routen des Jakobsweges mit einem Reittier gemacht werden, dazu zählen unter anderem der Camino Francés und auch der Camino del Norte. Wer nun Angst davor hat, diesen Weg alleine zu bewältigen, der kann sich einfach mit einem Reiseveranstalter in Verbindung setzen, denn viele Agenturen haben sich auf die Organisation dieser speziellen Touren auf dem Jakobsweg spezialisiert. Hin- und Rückflug und die Vermittlung der Unterkünfte wird im Vorfeld durch den Veranstalter geregelt, so dass man nur noch aus dem Flugzeug aussteigen muss und sich praktisch direkt auf den Esel oder das Pferd setzen kann.

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Reiseveranstalter haben den Jakobsweg für sich entdeckt

Der Tourismusmarkt in Spanien ist auch dort bald gesättigt. Aktuell gibt es viele Reiseveranstalter, die ihre Dienste anbieten.

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Bestand früher noch der Reiz darin, seine Strecke für den Jakobsweg individuell zu bestimmen und auch die Geschwindigkeit, mit der die einzelnen Etappen absolviert werden, zeichnet sich auf dem Tourismusmarkt ein neuer Trend ab. Immer mehr Menschen buchen einen Pilgerreise auf dem Jakobsweg durch einen der Reiseveranstalter, die zahlreiche Strecken und Varianten in ihr Programm aufgenommen haben. Bei dieser Art der Pilgerreisen wird die Anreise vom Veranstalter organisiert, der Pilger hat meistens aber die Auswahl zwischen verschiedenen Routen. So kann er beispielsweise die kompletten knapp 800 km des Camino Francés laufen. Unterkunft wird dabei wiederum vom Veranstalter organisiert. Es gibt aber auch noch andere Varianten, die es Pilgern erleichtern, die nicht den ganzen Weg laufen wollen.

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Eine neue Luxusvariante des Pilgerns ist stark im Kommen

Bono Iacobus Programm, so nennt sich das neue Angebot welches sich an Pilger auf dem Jakobsweg richtet.

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Eigentlich steht beim Wandern auf dem Jakobsweg das einfache Reisen, ohne Komfort und Luxus im Vordergrund, doch in letzter Zeit hat sich ein Wandel auf diesem Gebiet bemerkbar gemacht. Der Jakobsweg hat, entlang seiner vielen Routen, auch eine Menge an Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten, die vor allen Dingen durch Einfachheit, aber auch Gastfreundlichkeit bestechen. Einlass wird einem durch den Pilgerausweis gewährt und nach einer langen Wanderung weiß man ein einfaches Bett ganz besonders zu schätzen. Auch die Verpflegung in den meisten Unterkünften ist spartanisch und auf das Notwendigste beschränkt, deswegen aber nicht minder gut. Wem das allerdings zu einfach ist, der hat seit geraumer Zeit auch die Möglichkeit, die Luxusvariante der Pilgerschaft auszuprobieren, die sich allerdings auch nur empfiehlt, wenn kein Heiliges Jahr ist. Ansonsten ist selbst diese Variante heillos überbucht.

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Pilgern als Reise zu sich selber

Nicht die Strecke ist wichtig, sondern das man das Ziel nicht aus den Augen verliert. Den Pilgerausweis sollte man jedoch nicht vergessen :)

Immer mehr Menschen gehen den Jakobsweg, doch meistens spielen religiöse Gründe dabei gar keine Rolle. Das eigene Ich, das in der heutigen, schnelllebigen Zeit gerne vernachlässigt wird, steht im Vordergrund auf der Reise durch die teilweise noch unberührte Landschaft Spaniens. Seit Urzeiten gehen Pilger den Camino Francés und machen dabei auch eine Reise zu sich selbst. Die idyllischen Orte vermitteln Ruhe und die Hektik des Alltags kann vergessen werden. Moderne Geräte, wie Handys oder Laptops, haben hier nichts zu suchen, denn oft genug steht der Drang, immer und überall erreichbar zu sein, der eigenen Erholung im Weg. Viele, die den Weg nach Santiago de Compostela gegangen sind, kehren als neue, veränderte Menschen wieder, die sich endlich im Einklang mit der eigenen Seele befinden.

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