Moderne Pilger finden sich auch im Chat

Viele Pilger nutzen mittlerweile auf ihren Pilgerreisen ein Notebook um mit anderen pilgern im kontakt zu bleiben. Sie chatten Abends wärend eines gemütlichen Essens mit anderen Menschen.

Über die Möglichkeiten von Foren und Social media für einen Austausch über Pilgererfahrungen und Fragen jeder Art hinaus, gibt es für Pilger von heute natürlich auch einen Chat. Dank iPhone und Smartphone ist es ohne zusätzliche Last im Gepäck möglich, ständig und überall online zu sein. Wen wundert es, dass die praktische Online-Kommunikation auch die Pilger auf dem Jakobsweg nicht auslässt. Wer also auch beim Pilgern nicht darauf verzichten will, sich online mit Freunden und anderen Pilgern, die auf anderen Routen unterwegs sind, zu unterhalten, kann das im Pilgerchat machen. Der Chat für Pilger bezeichnet sich als offen für alle Themen und jederzeitige Möglichkeit der Nutzung.

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Die Jakobsmuschel – spirituelles Symbol und Wegweiser für die Pilger

Die Jakobsmuschel ist überall auf den Pilger-Wegen in Spanien zu finden. Sie leiten den Wanderer auf seinem Weg.

© Katharina Bregulla / pixelio.de

Die Jakobsmuschel gilt als das Symbol für die Teilnahme am Weg der Pilger nach Santiago de Compostela und verdankt ihren Namen dem Heiligen Jakobus, dessen letzte Ruhestätte hier vermutet wird. Im Mittelalter, vor Einführung der Pilgerurkunden und  der späteren Pilgerpässe, galt die Jakobsmuschel als das eindeutige Erkennungszeichen der Jakobs-Pilger. Die Muschel hatte bereits während der Antike als Zeichen der Liebe, aber auch als Glückssymbol und Heilsbringer eine spirituelle Bedeutung, die später mit anderer Sinngebung übernommen wurde. Heute erhalten die Pilger die Muschel in Compostela. Diese Muschel können sowohl als echte Muscheln wie auch als künstliche Nachbildungen erworben werden.

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Pilgern und Kommerz

Das Geschäft mit den Pilgern blüht. Passen Sie auf das Sie nicht an den falschen Händler geraten. Vergleichen Sie Preise.

© RainerSturm / pixelio.de

Bereits im Mittelalter waren gewandte Händler und Wirte darin geübt, den Pilgern das Silber aus den Taschen zu ziehen, und so mancher einsame Pilger wurde beraubt. Die Zeiten haben sich geändert, doch auch heute weiß sich der Kommerz gut einzurichten, wo mit viel und besonders mit gutgläubiger Kundschaft zu rechnen ist. Mancherorts ist die Pilgersaison das Hauptgeschäft des Jahres. Vieles an sinnvollen Dingen wird angeboten, die unterwegs durchaus nützlich sind, aber auch so manches wertlose und überflüssige Souvenir, das am Ende nur das Gepäck belastet.

Das Geschäft mit dem Kunden Pilger blüht nicht nur in den Städten rundum Kathedralen und anderen kirchlichen Sehenswürdigkeiten, sondern auch in kleineren Orten. Dagegen ist gar nichts zu sagen, schließlich möchten sich die Pilger auch mit dem Notwendigsten versorgen. Mancher jedoch versucht weniger ehrliche Geschäfte nebenbei zu machen. Doch bekanntlich gehören zu jedem Handel immer mindestens zwei. Für die Pilger auf dem Jakobsweg unterwegs sind, heißt es, lieber einmal mehr hinzuschauen und die angeblich so günstigen und einmaligen Angebote zu prüfen und ihren Nutzen zu überdenken. Schließlich sollte eine Pilgerreise nicht zur Shopping-Tour verkommen.

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Senioren auf dem Jakobsweg

Immer mehr Senioren wandern auf dem Jakobsweg. Natürlich muss es nicht immer individuell sein, auch Reisegruppen bieten sich an.

© Erich Keppler / pixelio.de

Pilgern ist keine Frage des Alters, sondern eine Frage der Überzeugung. Das stellen die zahlreichen Seniorinnen und Senioren unter Beweis, die regelmäßig auf den Pilgerpfaden des Jakobsweges anzutreffen sind. Einer der vielen, die immer wieder zeigen, dass man nie zu alt zum Pilgern ist, ist Hellmut Wittmann, der am Tag nach seinem 70. Geburtstag aufbrach, um sich nach einer Pilgerreise bei sehr schlechtem Wetter vor vier Jahren, erneut auf den spanischen Jakobsweg zu begeben. Nicht jeder Senior ist ein passionierter langjähriger Wanderer wie Hellmut Wittmann, der sogar erhebliche Höhemeter zu überwinden hatte. Dennoch steht das unvergessliche Erlebnis einer solchen Pilgerunternehmung auch vielen Senioren offen.

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Pilgern als Urlaubpassion

Ob im Internet oder durch ein Buch - Man sollte sich vorher unbedingt über sein Pilgerziel informieren.

© RainerSturm / pixelio.de

Die Routen des Jakobsweges führen durch die mitteleuropäischen Länder, wie Deutschland, Österreich, die Schweiz über Frankreich nach Spanien. Als vor Jahrhunderten Menschen sich noch für die Pilgerreise viele Monate Zeit nehmen konnten, wurde der Weg in der Regel von daheim bis ans Ende zum Grab des St. Jakobus gegangen. Heute hat kaum jemand so viel Zeit, über Monate hinweg als Pilger unterwegs zu sein. Der Urlaub setzt den Plänen Grenzen. Viele Menschen machen allerdings inzwischen das Pilgern zu einer Urlaubspassion für mehrere Jahre. Sie nehmen sich Etappen des Jakobsweges vor, die während einer bestimmten Zeit im Urlaub zu schaffen sind. In den folgenden Jahren wird dann die Wanderung dort fortgesetzt, wo sie unterbrochen werden musste. Auf diese Weise kann über längere Zeit hinweg auch der gesamte Pilgerweg zurückgelegt werden.

So mancher kann von den Wanderungen auf dem Jakobsweg gar nicht genug bekommen und sucht das Erlebnis immer wieder. Für Pilger, die zum ersten Mal hier unterwegs sind, sind solche erfahrenen Pilger sehr hilfreich. Sie verfügen oft über Insiderinformationen, die anderswo kaum verfügbar sind.

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