Vermeidung von Blasen beim Pilgern auf dem Jakobsweg

Blasen an den Füßen als Pilger auf dem Jakobsweg
Vermeidung von Blasen beim Pilgern auf dem Jakobsweg
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Eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg anzutreten, ist nicht nur der Lebenstraum gläubiger Menschen, sondern ein Ziel, dass alte und junge Menschen, Wanderer und andere Sportler miteinander verbindet. Ob man nun den ganzen Weg zurücklegt oder sich für einen Teilabschnitt entscheidet, die Wanderung muss bestens geplant und vorbereitet werden. Wie dir die richtige Ausrüstung und eine gute Fußpflege helfen können, lästigen Blasen vorzubeugen, wollen wir einmal etwas näher beleuchten.

Gute Vorbereitung ist das A und O für die Jakobsweg-Pilgerreise

Bevor du als Pilger den alt ehrwürdigen Jakobsweg bezwingen kannst, musst du dich gründlich auf deine Reise vorbereiten. Dazu gehört unter anderem ein körperliches Training und der Kauf einer geeigneten Ausrüstung. Mit den Vorbereitungen für die Wallfahrt empfiehlt es sich, spätestens drei Monate vor Reisestart zu beginnen.

Ausrüstung: Als Pilger ist vor allem die Wahl des richtigen Schuhwerks (zum nachlesen auf den Link klicken) von großer Wichtigkeit, sonst werden dich die ganze Reise über unangenehme Blasen begleiten. Spezielle Wander – oder Sportschuhe eignen sich am besten als Schuhwerk. Der Schuh sollte wasserdicht sein und mindestens bis über die Knöchel reichen, um eine Verletzungsgefahr zu minimieren. Besonders wichtig ist außerdem, dass die Schuhe atmungsaktiv sind, denn sonst sammelt sich Schweiß im Schuh. Die Flüssigkeitsansammlung fördert die Blasenbildung und sollte vermieden werden.

Auch das Tragen von speziellen Wandersocken oder das Tragen von zwei Paar Socken wird von Experten empfohlen. Auf keinen Fall darfst du den Fehler machen, neue Schuhe zu tragen. Bei den Schuhen sollte es sich um bereits gut eingelaufene Exemplare handeln, die bei Trainingswanderungen von dir erprobt worden sind. Um Blasen effektiv zu verhindern, hat sich auch die Verwendung von Hirschtalg gut bewährt. Der Hirschtalg sorgt dafür, dass die Füße nicht entfetten und geschmeidig und strapazierfähig werden. Auch ein „aufquellen“ der Füße bei Nässe wird vermindert. Hirschtalg kann helfen, Blasen zu verhindern, wenn du es jeden Morgen vor dem Wandern auf dem Jakobsweg großzügig aufträgst.

Sollte man bereits entwickelte Blasen aufstechen?

Blasen am Fuß Hilfe aufstechen

Für manchen Pilger ist das Aufstechen der Blasen unumgänglich. Beim Aufstechen muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der zur Öffnung verwendete Gegenstand sauber und desinfiziert ist. Nadeln oder Nagelscheren kann man für diesen Zweck beispielsweise mit einem Feuerzeug erhitzen. Als Pilger sollte man versuchen, die gesamte Flüssigkeit vorsichtig heraus zu drücken, ohne die Blasenhaut vollständig zu lösen. Gelingt dies nicht, muss die Wunde unbedingt mit einem Pflaster abgedeckt werden und wenn möglich, sollte die Wanderung auf dem Jakobsweg erst am nächsten Tag fortgesetzt werden.

Wie kann man Blasen behandeln, ohne sie aufzustechen?

Pilger versuchen das Aufstechen von Blasen zu vermeiden, da es häufig zu schmerzenden Wunden führt, die sich infizieren können. Als Alternative empfiehlt es sich, die Blase abzudecken und zu schützen. Dazu können Tapes oder spezielle Blasenpflaster verwendet werden. Die Blasenpflaster von Compeed oder Hansaplast beispielsweise schützen mit ihren Gelkissen die wunde Haut und beschleunigen die Heilung. Die Anwendung ist auch sehr simpel. Einfach Packung aufmachen, Pflaster entnehmen und auf die Blase kleben. Durch das Gelkissen werdet ihr kaum noch Schmerzen spüren. Somit steht dem Pilgern auf dem Jakobsweg nicht mehr im Weg.

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