Der Jakobsweg muss nicht zwangsläufig zu Fuß bewältigt werden

Der Jakobsweg muss nicht zwangsläufig zu Fuß bewältigt werden
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So wandern Sie auf dem Jakobsweg

War es früher noch üblich, den Jakobsweg nur auf Schusters Rappen zu meistern, bietet sich heute noch eine ganz andere Fortbewegungsvariante an: Von Pamplona bis nach Santiago de Compostela mit dem Fahrrad. Nicht alle Routen des Jakobswegs erlauben diese Art der Fortbewegung und es gibt mitunter immer wieder Abschnitte, auf denen das Rad geschoben werden muss. Dennoch hat die Pilgerreise mit dem Fahrrad ihren eigenen Reiz und bildet die moderne Fortsetzung einer alten Tradition, denn in früheren Jahren war es durchaus üblich, den Jakobsweg nicht alleine nur zu wandern, sondern es wurden auch andere Transportmittel genutzt.

Zu Beginn der Pilgerschaft im 11. Jahrhundert wurden auch Esel und Pferde auf den Routen benutzt

Bereits seit den frühen Anfängen des Jakobswegs war es durchaus üblich, auch andere Transportmittel als nur die eigenen Füße zu nutzen. Wer es sich leisten konnte, der hatte ein Pferd oder zumindest einen Esel dabei, der über weite Strecken, die eigene Last tragen konnte. In der heutigen Zeit kann diese Aufgabe also durchaus ein Drahtesel übernehmen. Man lernt die Grenzen seines eigenen Körpers kennen und fährt durch Strecken unberührter Natur, die sich einem normalerweise auf den üblichen Fahrradwegen nicht bieten würden.

Vor dem Start der Reise genau überlegen, welches Transportmittel genutzt werden soll

Den Jakobsweg mit dem eigenen Rad zu fahren, hat zwar seinen Reiz, bedarf aber auch einer gewissen Vorbereitung, denn alleine die Anfahrt an den Ausgangspunkt kann mitunter schon für Schwierigkeiten sorgen. Bei einer Anreise mit dem Flugzeug ist es wichtig, dass man das Fahrrad vorschriftsmäßig verpackt, da es sonst nicht mitgenommen werden kann. Eine Anreise mit der Bahn ist zwar beschwerlicher, dafür wird die Mitnahme des Drahtesels erleichtert. Ebenso sollten die Herbergen an der Strecke herausgesucht werden, denn nicht alle bieten einen Unterstand für das Fahrrad.

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