Auf den Jakobsweg mit Kindern

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Auf den Jakobsweg mit Kindern
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Sei es aus religiösen Gründen oder auch wegen des Erlebnisses und des besonderen Abenteuer, mache Eltern dürften sich die Frage stellen, ab wann man auf den Jakobsweg Kinder mitnehmen kann. Das Alter ist wichtig. Mit einem Säugling zu pilgern dürfte sich wohl verbieten. Bei größeren Kindern kommt es auf das Interesse und ihre körperliche Verfassung an. Kinder unter 14 Jahren sollten den ganzen Weg eigentlich noch nicht gehen. Wenn schon gemeinsames Pilgern sein soll, dann sollten Teilstrecken gewählt werden, die für die Kinder machbar sind. Es können beispielsweise einige schöne Etappen durch eine Übernachtung zwischendurch unterbrochen werden, damit es nicht zu anstrengend ist. Dafür muss dann meist ein anderes Quartier gesucht werden. Besser ist es, sich genau über die Beschaffenheit der Etappen zu informieren, am Rand für die Übernachtung aus Deutschland Unterkünfte zu buchen. Es muss auch immer daran gedacht werden, dass Kinder nicht nur wandern, sondern auch spielen und herum toben wollen. Also, besser mit kleinen Wegstücken beginnen. Sollte dabei das Interesse am Jakobsweg geweckt werden, können die Kinder ab 15 Jahren durchaus auch bereits die ganze Strecke vollenden. Gerade für sehr sportliche Jugendliche ist das eine schöne Herausforderung.

Kinder haben eigene Ziele – Kinder auf dem Jakobsweg

Kinder sollten nicht den Interessen und Zielen untergeordnet werden. Auch, wenn sie schon körperlich in der Lage sind, etliche Etappen auf dem Jakobsweg zu bewältigen sollten Eltern sich daran orientieren, ob die Kinder überhaupt am Wandern und speziell am Pilgern ein Interesse zeigen. Natürlich kann das Interesse durch Bücher und Filme geweckt wecken. Aber erwarten sollte das niemand. Es gibt aber bereits viele Jugendliche, die sich besonders gern in Gruppen, zu der Pilgerschaft auf dem Jakobsweg aufmachen. Dem sollten sich Eltern dann auch nicht entgegen stellen, selbst wenn sie selbst dieses Bedürfnis zum Pilgern nicht verstehen können.

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2 Kommentare


  • Lena

    Ähm, warum sollte sich Pilgern mit Säugling verbieten?
    Da fehlt mir jede logische Begründung…
    Im Tragetuch ist so ein Zwerg total zufrieden, Vollverpflegung beim Stillen ohne Aufwand inklusive und die Ausstattung hält sich auch noch in Grenzen.
    Ich bitte um Informationen zu dieser Aussage.

    20. Januar 2016
    • Jakobsweg in Spanien

      Jakobsweg in Spanien

      Hallo Lena. Den Aufwand mit einem Kleinkind / Säugling zu pilgern sollte man nicht unterschätzen. Du hast extra Gewicht zu deinen eigenen Gewicht. Auch bei den Unterkünften sollte man sich vorher informieren, ein Mehrbettzimmer mit einem Säugling, das mehrmals in der Nacht aufwacht und schreit ist leider nicht überall gerne gesehen.
      Ich weiß leider nicht ob du es schon mal probiert hast längere Touren an einem freien Wochenende zu machen, aber wenn das gut klappt.. Am besten fragst du deine Ärztin ob die klimatische Umstellung und Sonnenlicht dem Säugling nicht schadet. Der Beitrag sollte nur auf den extra Aufwand und extra Kraft hinweisen der benötigt wird. Auch ein Kinderbuggy ist nicht auf jeden Weg möglich. Falls du es trotzdem vor hast dann wünsche ich euch viel Erfolg.

      25. Januar 2016

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