Pilgern auf dem Jakobsweg – einst und heute

Pilgern auf dem Jakobsweg – einst und heute
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Die Ziele heute sind unterschiedlich im gegensatz zu damals wo fast nur religös gepilgert wurde gibt es heute 100 Gründe warum man den Weg beschreitet.Die Pilgerreisen auf dem Jakobsweg durch Europa bis nach Santiago de Compostela in Spanien, zum Grab des heiligen Jakobus, haben eine Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. In den früheren Jahrhunderten wurde generell zu Fuß gepilgert. Häufig legten Menschen ein religiöses Gelübde ab, diesen Weg zu gehen. Der Pilgerweg wurde von armen Menschen wie wohlhabenden Handelsleuten, Rittern, Mönchen und Priestern begangen. Kenntlich waren die Pilger durch ihre Pilgerumhänge, ihre Hüte und den Pilgerstab. Am Ende des Weges, in Compostela, erhielten sie die Jakobsmuschel als Zeichen, die Pilgerreise bis an das Ziel vollendet zu haben. Die Pilger nahmen damals für diesen Weg aus ihren Heimatländern bis über den Jakobsweg in Spanien große Strapazen und Entbehrungen auf sich. Entlang des Jakobswegs lauerten auch Gefahren durch Räubern, die den Pilgern auflauerten. Herberge gewährten vor allem die Klöster. Häufig musste Pilger auch im Freien übernachten. Die Pilgerwanderung nach Santiago de Compostela hatte ausschließlich religiöse Gründe. Es kam allerdings auch vor, dass Großgrundbesitzer und andere wohlhabende Personen den Weg nicht selbst gingen, sondern Untergebene auf den Jakobsweg schickten.

Wie pilgern wir heute auf dem Jakobsweg?

Auch heute gibt es noch die Pilger, die  aus rein religiösem Anlass den gesamten Jakobsweg von daheim zu Fuß pilgern. Insgesamt hat sich die Art der Pilgerreisen aber gewandelt. Meist wird die Anreise nach Frankreich oder Spanien mit dem Flugzeug, dem Bus oder der Bahn zurückgelegt. Die meisten der Pilgern beginnen die eigentliche Wanderung erst in Frankreich und auf dem Jakobsweg Spanien. Die Anzahl der Herbergen hat enorm zugenommen, und die Herbergen wurden auch heute Verhältnissen angepasst. Die Pilgerwanderungen werden aus vielen verschiedenen, persönlichen Anlässen angetreten. Viele Pilger sind auch, zumindest streckenweise, mit dem Rad unterwegs. Nach wie vor erhalten die Pilger nach erfolgreich beendetem Weg die Jakobsmuschel, wenn sie die letzte Etappe zu Fuß zurückgelegt haben. Räuber und anderes Diebesgesindel findet man heutzutage auch noch kaum, jedenfalls nicht mehr wie in/auf anderen Ländern, Städten oder Wegen.

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