Auf dem Jakobsweg auf Wetterüberraschungen gefasst sein

Auf dem Jakobsweg auf Wetterüberraschungen gefasst sein
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Eine der Dinge die fast alle pilger unterschätzen ist das kaum einschätzbare Wetter auf dem Jakobswegen.

So mancher Pilgerreisende nimmt sich die Tour über den Jakobsweg in Spanien, den Camino Frances, für den Frühling oder den Herbst vor. Der Grund ist meist der Wunsch, den sehr großen Strom von Pilgern im Sommer zu umgehen. Auch möchte mancher Pilger der großen Hitze über lange Strecken hinweg ausweichen. Allerdings müssen sich Wanderer oder Radfahrer auf dem Jakobsweg zu diesen Jahreszeiten auf Wetterkapriolen gefasst machen. Besonders im Norden von Spanien muss damit gerechnet werden, dass es häufig Regen gibt. Auch sehr heftige Regenfälle sind dabei nicht selten. Der Regen kann über etliche Tage der Tour anhalten. Die Temperaturen in dieser Region liegen zu diesen Jahreszeiten so etwas zwischen 8 Grad und 15 Grad. Es gilt also, sich für eine Pilgerwanderung zu diesen Jahreszeiten sehr gut vorzubereiten und auch die Packliste entsprechend anzupassen.

Die Pyrenäen, nicht nur im Frühling und Herbst extremes Wetter

Besonders im Sommer ist eine Allzweckskleidung auf dem Französischen und Nördlichen Jakobsweg sehr wichtig. Was nass wird sollte Abends getrocknet werden.

Die besonders anstrengenden Etappen führen über die Berge, die Pyrenäen, die Vorgebirge nach Galicien und die galizischen Berge. Hier muss auch im Sommer mit Wetterüberraschungen gerechnet werden. Besonders in den Pyrenäen, die bekanntlich ein Hochgebirge sind, kann es auch zur warmen Jahreszeit zu extremen Temperaturstürzen, Gewittern und Regenfällen kommen. Die Berge in Galicien sind häufig sehr neblig, was ebenfalls das Wandertempo beeinträchtigt. In den Hochebenen, wie in Kastilien, kann es in den Nächten kalt werden, auch wenn am Tag Hitze herrscht.

Gleich zu welcher Jahreszeit sollte also im Gepäck auch wärmere Kleidung, unbedingt die Kopfbedeckung – sowohl für Hitze, wie gegen Regen und Kälte -, vor allem auch gute atmungsaktive Regenkleidung sein. Besonders wichtig sind Schuhe, die geeignet für das Gebirge und wasserabweisend sind. Nasse Kleidung in den Herbergen bis zum folgenden Tagesmarsch gut zu trocknen ist oft sehr schwierig. Das Wandern in nassen Kleidern beeinträchtigt erheblich das ganze Erlebnis.

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