Catabria – Kantabrien


Die autonome Gemeinschaft Kantabrien liegt im Norden der iberischen Halbinsel und grenzt an das kantabrische Meer. Landschaftlich hat die Region mit der Hauptstadt Santander einiges zu bieten, denn auf ihrem großen Arela befinden sich einige der schönsten Naturparks von ganz Spanien, wie beispielsweise der Nationalpark Picos de Europa, der vor allen Dingen Kletterfreunden ein Begriff ist und Naturpark Saja Besaya. Den Namen erhielt die Region durch den keltiberischen Volksstamm, der sich vor über 2000 Jahren auf dem Gebiet angesiedelt hat.

Vielfältige Landschaften und ein sehr unterschiedliches Klima herrschen in Kantabrien

Besonders die Küste von Kantabrien ist atemberaubend.

© Daniel Stenglein, CC-BY-SA, Wikimedia Commons

Die Region Kantabrien liegt im Norden von Spanien und hat unterschiedliche Vegetations- und Landschaftsformen zu bieten. Die größte Stadt der Region ist Santander und zugleich auch die Hauptstadt der Provinz, die landschaftlich einiges an Abwechslung zu bieten hat. So kann man hier atemberaubende Küstenlandschaften, aber auch imposante Berge finden. Kantabrien bietet in weiten Teilen noch unberührte Natur und historische Sehenswürdigkeiten, die noch nicht dem Massentourismus zum Opfer gefallen sind. Besonders beeindruckend sind die Picos de Europa, ein Gebirgszug in Kantabrien, der bis zu 2.000 Meter hohe Gipfel aufweist.

Der Camino del Norte führt durch die nahezu unberührten Landstriche Kantabriens

Kantabrien besticht durch das satte grün und vielen wunderschönen alten Klöstern auf den Wegen.

© Jesús Gómez Fernández, CC-BY-SA, Wikimedia Commons

Der Jakobsweg in diesem Teil des Landes, der den Namen Camino del Norte trägt, ist abwechslungsreich und kann unter Umständen in weiten Teilen auch beschwerlich sein. Doch einzigartig ist dann immer der Ausblick, der die Pilger für alle Strapazen belohnt. Kantabrien besitzt viele kleine Kapellen und Kirchen, die aus längst vergessenen Zeiten stammen. Die Möglichkeit zur Besinnung, aber auch zur spirituellen Einkehr ist an vielen Orten gegeben. Wer den Camino del Norte einmal gewandert ist, der wird als veränderter Mensch wiederkommen, denn die zahlreichen Eindrücke von Land und Leuten lassen einen nicht unberührt zurück.

Malerische Ausblicke bieten sich an fast allen Orten von Kantabrien

Im Kloster Santo Toribio de Liebana wird ein Teil des Jesus Kreuzes aufbewahrt, was jährlich viele Pilger anzieht.

© Francisco J. Díez Martín, CC-BY-SA, Wikimedia Commons

Eine besondere, geologische Formation ist die Bergspitze der drei Meere, die auf Spanisch “Pico de tres Mares” heißt. Die drei verschiedenen Meere, unter anderem das Mittelmeer und der Atlantische Ozean, werden mit dem Flusswasser von unterschiedlichen Strömen angereichert. Folge davon ist, dass sich an dieser Stelle eine sehr grüne Landschafte zeigt, denn für Wasser ist ausreichend gesorgt. Aber auch die anderen Küstenregionen von Kantabrien sind nicht karg, sondern bieten den Besuchern ein wahres Meer an Blüten, üppigen Gräsern und saftigen Wiesen. Besonders interessant für Pilger ist das Kloster Santo Toribio de Liebana, das einen Teil des Kreuzes von Jesus aufbewahrt. Das so genannte Lignum Crusis zieht jedes Jahr Scharen von Pilgern an, welches alle sieben Jahre in einem besonderen Gottesdienst gefeiert wird. Aber auch andere historische Sehenswürdigkeiten befinden sich auf dem nördlichen Jakobsweg, der durch Kantabrien führt.