Die spanischen Inseln – eine besondere Welt


Neben den typischen Tourismus auf den spanischen Inseln findet man auch landschaftliche und historische Besonderheiten.

Zu Spanien gehört eine Vielzahl von bewohnten und unbewohnten Inseln im Mittelmeer und im Atlantik. Zu den Balearen im Mittelmeer und die Kanarischen Inseln im Atlantik gehören die größten und bekanntesten Inseln, wie Mallorca, Menorca, Ibiza und Teneriffa, Fuerteventura, Cran Canaria, Lanzarote und La Palma. Jährlich besuchen Tausende von Urlaubern die schönen, sonnigen Inseln, die auch für ihr besonders angenehmes Inselklima bekannt sind. Die einzelnen Inseln bieten jeweils landschaftliche und historische Besonderheiten, die meist erst fernab der großen Strände und Hotelketten entdeckt werden können. Neben den bekannten Ferieninseln gibt es zahlreiche kleine, unbewohnte Inseln.

Spaniens faszinierende Inselreiche: Kanaren

Auf der Insel Tenerifa befindet sich der höchste Berg Spaniens, der Teide.

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Die spanischen Inseln stellen in ihrer landschaftlichen und kulturellen Vielfalt eine eigene Welt dar, die sich vom übrigen Festland sehr unterscheidet. Sowohl die Lage wie die Entstehungsart unterscheiden die spanischen Inselreiche. Die Kanaren gehören geografisch bereits zu Afrika, sind lediglich politisch an Spanien gebunden. Diese Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Das macht viele ihrer berühmten Besonderheiten aus, wie beispielsweise die schwarzen Strände, die auf verschiedenen der kanarischen Inseln zu finden sind und die Besonderheiten der Berg- und Klippenbeschaffenheiten. Die Kanaren bestehen aus sieben Hauptinseln und etlichen kleineren Inseln.

Die größte Insel ist Mallorca, ein Urlaubsparadies, das besonders Touristen aus Deutschland und Großbritannien anzieht. Mit steilen Klippen, reizvollen Felsbuchten, schwarzen Buchten und dem bergigen Innenland, bietet die Insel jedoch weit mehr als die beliebten großen Strände. Teneriffa, die Insel, auf der im Nationalpark Canadas del Teide der höchste Berg Spaniens, der Teide mit 3.700 Metern aufregt, ist von einer ungeheuren landschaftlichen Vielfalt geprägt. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört hier der Loro Parque in Puerto de la Cruz, der die größte Papageiensammlung der Welt beherbergt. Die Inseln Lanzarote, Cran Canaria, La Gomera, La Palma, El Hierro, Fuerteventura und weitere haben zwar die vulkanische Herkunft gemeinsam, sind dennoch im Einzelnen sehr verschieden.

Die Balearen im Mittelmeer

Mallorca ist das bekannteste Urlaubsziel auf den Kanarischen Inseln. Neben den Massentourismus gibt es aber auch eine verfälltige Inselwelt zu entdecken.

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Die Balearen sind mit dem andalusischen Faltengebirge entstanden und sind keine vulkanischen Inseln. Außer den großen, bewohnen Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera gehören zu der Inselgruppe noch 147 kleinere Inseln, die weitestgehend unbewohnt sind. Die Ferieninsel Mallorca ist die größte der Balearen. Beliebt ist die Insel auch für ihr subtropisches Klima und die kurzen, milden Winter. Auch Mallorca bietet außerhalb der Touristenzentren eine sehr reizvolle Landschaft mit Bergen und felsigen Küsten. Die Hauptstadt Palma, wie auch andere Städte haben ein gut erhaltenes mittelalterliches Bauerbe. Menorca bietet herrliche Sandstrände, stille Buchten, aber auch reizvolle Steilküsten wie auch etliche schöne Naturhäfen. Die Balearen-Inseln Formentera und Ibiza haben ähnliche Landschafts- und Küstenbilder, dennoch können auf jeder Insel immer neue Entdeckungen gemacht werden.