Santiago de Compostela – Das Ziel des Jakobswegs


Santiago de Compostella ist die hauptstadt Galiciens. In der Kathedrale sollen überrest vom Apostel Jakobus aufbewahrt sein.

© Dietmar Giljohann, CC-BY-SA, Wikimedia Commons

Mitten in der spanischen Region Galicien liegt die mittelalterlich anmutende Stadt Santiago de Compostela, die jedem, der den Jakobsweg gehen will oder schon gegangen ist, ein Begriff ist. In der Kathedrale zu Santiago de Compostela sollen der Erzählung nach die sterblichen Überreste vom Apostel Jakobus liegen. Besonders beliebt ist die Stadt im Heiligen Jahr, das immer dann stattfindet, wenn der Namenstag des Apostels auf einen Sonntag fällt. In Santiago de Compostela erhält jeder Pilger seine Urkunde und seine Jakobsmuschel als Zeichen der erfolgreichen Pilgerreise zum Grab des Heiligen Jakobus.
Mehr lesen über Santiago de Compostela

In Kastilien liegt Burgos, einer der bekanntesten Pilgerorte.

Burgos, das Land der Burgen

© Frank Ziegeroski / pixelio.de

Burgos, dass Land der Burgen, versprüht wie keine zweite Stadt entlang des Jakobswegs den Charme des Mittelalters. Hier hat man das Gefühl, dass die Zeit stehen geblieben ist. Dominiert wird die Stadtkulisse von der herrschaftlichen Kathedrale, die ein imposantes Beispiel für gotische Baukunst darstellt. Besucher haben in der Stadt die Möglichkeit, auf den Spuren des berühmten Nationalhelden El Cid zu wandeln, der in Burgos geboren wurde. Daran erinnern heute noch etliche Denkmäler und so erlebt man in Burgos einen wichtigen Teil der spanischen Geschichte. In einem der zahlreichen Parks kann man ausspannen und die herrlichen Anlagen genießen.
Mehr lesen über Burgos

Pilgergeist und mittelalterliche Idylle in Puente la Reina

Eine alte Römerbrücke, die über den Fluss Arga ist das bekannteste Symbol.

In der Provinz Navarra liegt das mittelalterliche Städtchen Puente La Reina, das wohl zu den schönsten Städten entlang des Jakobsweges zählt. Die beiden Hauptrouten des Jakobswegs vereinigen sich und werden zu einem Weg, der nur ein Ziel hat: Santiago de Compostela. Zu den Hauptattraktionen zählen unter anderem die mittelalterlichen Kirchen entlang der Hauptstraße, aber noch beeindruckender ist die alte Römerbrücke, die über den Fluss Arga führt. Seit Jahrhunderten von Jahren gelangen Pilger auf diesem Weg in die Stadt. Und auch in der Umgebung um Puente La Reina lassen sich viele Sehenswürdigkeiten finden.
Mehr lesen über Puente la Reina

Léon entstand aus einem ehemaligen Römerlager

Eine der berühmtesten Bauwerke in Spanien ist die Catedral de León iluminada.

© Nacho Traseira, CC-BY-SA, Wikimedia Commons

Die Stadt Léon ist die Hauptstadt der Provinz und war früher unter anderem auch die Hauptstadt vom Königreich Léon. Hier finden sich zahlreiche Bauwerke, die aus verschiedenen Epochen stammen, denn Léon existierte bereits zur Zeit der Römer und wurde als Lager genutzt. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Kathedrale Santa María de Regla, eine Bischoffskirche, die nach gotischem Vorbild erbaut worden ist. Durch die Verbindung zum Jakobsweg herrscht immer ein reger Andrang von Pilgern, die einen Blick ins Innere der Kathedrale werfen wollen. Obwohl es eine Großstadt ist, hat Léon sich sein altertümliches Flair erhalten.
Mehr lesen über Léon

Heimat der Stierkämpfe und sehenswerter, historischer Bauten

Die Hauptstadt Pamplona ist die Stadt der Stierkämpfe.

Pamplona ist die Hauptstadt von Navarra und bietet seinen Besuchern ein abwechslungsreiches Bild und zugleich viel von der spanischen Tradition. Regelmäßig, im Rahmen der Feierlichkeiten San Fermin, finden im beschaulichen Pamplona die Stierkämpfe statt. Die Stadt läuft dann über mit Touristen und Einheimischen, denn jeder will sehen, wie die Tiere in die Arena getrieben werden. Aber auch abseits dieses Festes hat Pamplona viel zu bieten. Unter anderem eine nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer und eine wunderschöne Kathedrale. Zahlreiche Parks gibt es ebenfalls in der Stadt, so dass Pamplona zu einer der grünen Städte zählt.
Mehr lesen über Pamplona

Finisterre bildet das nordwestliche Ende von Spaniens Welt

Das Ende der Welt bildet das Kap Finisterre, hier befindet sich das inoffizielle Ende des Jakobswegs.

Übersetzt bedeutet Finisterre so viel wie das Ende der Welt und genau das ist es auch, denn am Kap Finisterre hört die spanische Welt auf und der Atlantische Ozean fängt an. Ganz oben auf den steilen Klippen steht ein Leuchtturm und signalisiert bis heute den Schiffen auf hoher See. Auch der Jakobsweg endet hier, denn nach Santiago de Compostela ist Finisterre das zweite Ende des langen Weges durch ganz Spanien. Groß ist die Gemeinde an den Klippen nicht und dennoch ist der Ausblick auf die Weiten des Meeres immer eine Reise wert.
Mehr lesen über Finisterre