Pilgern auf dem Jakobsweg – einst und heute

Die Ziele heute sind unterschiedlich im gegensatz zu damals wo fast nur religös gepilgert wurde gibt es heute 100 Gründe warum man den Weg beschreitet.Die Pilgerreisen auf dem Jakobsweg durch Europa bis nach Santiago de Compostela in Spanien, zum Grab des heiligen Jakobus, haben eine Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. In den früheren Jahrhunderten wurde generell zu Fuß gepilgert. Häufig legten Menschen ein religiöses Gelübde ab, diesen Weg zu gehen. Der Pilgerweg wurde von armen Menschen wie wohlhabenden Handelsleuten, Rittern, Mönchen und Priestern begangen. Kenntlich waren die Pilger durch ihre Pilgerumhänge, ihre Hüte und den Pilgerstab. Am Ende des Weges, in Compostela, erhielten sie die Jakobsmuschel als Zeichen, die Pilgerreise bis an das Ziel vollendet zu haben. Die Pilger nahmen damals für diesen Weg aus ihren Heimatländern bis über den Jakobsweg in Spanien große Strapazen und Entbehrungen auf sich. Entlang des Jakobswegs lauerten auch Gefahren durch Räubern, die den Pilgern auflauerten. Herberge gewährten vor allem die Klöster. Häufig musste Pilger auch im Freien übernachten. Die Pilgerwanderung nach Santiago de Compostela hatte ausschließlich religiöse Gründe. Es kam allerdings auch vor, dass Großgrundbesitzer und andere wohlhabende Personen den Weg nicht selbst gingen, sondern Untergebene auf den Jakobsweg schickten.

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Individuell zur Pilgerreise mit einem Bus aus Deutschland anreisen

Wer nicht den kompletten Jakobsweg laufen möchte hat die Möglichkeit den Bus zu nehmen.

© Rainer Sturm / pixelio.de

Viele Pilger, die sich für den Jakobsweg in Spanien entscheiden, suchen einen gangbaren Mittelweg zwischen dem Pilgern nach individuellen Vorstellungen und einem eigenen Zeitplan und den Möglichkeiten, die Pilgerreise auch in verfügbare Urlaubszeiten einplanen zu können. Deutsche Busunternehmen für den Linienbusverkehr machen hier interessante Angebote.

So kann an sehr vielen Punkten des gesamten Jakobsweges in ganz Europa zugestiegen werden. Es können also auch gut bestimmte Wanderetappen geplant werden. Das gilt sowohl für Etappen auf dem Jakobsweg in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und anderen Länden, wie auch für den Camino Frances, der letztlich durch Spanien führt.

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