Individuell Zelten auf dem Jakobsweg – Vorteile und Nachteile

Zelten Französischer Jakobsweg Vorteile Nachteile

Der Jakobsweg, immer wieder eine Herausforderung für Körper und Geist. Um den Geist des Pilgerweges völlig in sich aufzusaugen, scheint es sinnvoll zu sein, abseits der zahlreichen Herbergen in freier Natur zu zelten. Wildes Campieren ist in Spanien zwar im Grund nicht erlaubt, das Zelten wird jedoch größtenteils geduldet. Vor allem im Bereich des Jakobsweges hat niemand etwas dagegen, wenn man den Platz auch wieder ordentlich verlässt. Da der größte Teil des Geländes am Jakobsweg jedoch in Privatbesitz ist, scheint es sinnvoll, sich vorher beim Besitzer zu erkundigen, ob man zelten darf oder nicht. Um alleine in der Wildnis zu campieren, muss Du auch etwas Mut mitbringen, aber wer begibt sich schon mutlos auf die Reise nach Santiago de Compostella.

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Pilgern und Kommerz

Das Geschäft mit den Pilgern blüht. Passen Sie auf das Sie nicht an den falschen Händler geraten. Vergleichen Sie Preise.

© RainerSturm / pixelio.de

Bereits im Mittelalter waren gewandte Händler und Wirte darin geübt, den Pilgern das Silber aus den Taschen zu ziehen, und so mancher einsame Pilger wurde beraubt. Die Zeiten haben sich geändert, doch auch heute weiß sich der Kommerz gut einzurichten, wo mit viel und besonders mit gutgläubiger Kundschaft zu rechnen ist. Mancherorts ist die Pilgersaison das Hauptgeschäft des Jahres. Vieles an sinnvollen Dingen wird angeboten, die unterwegs durchaus nützlich sind, aber auch so manches wertlose und überflüssige Souvenir, das am Ende nur das Gepäck belastet.

Das Geschäft mit dem Kunden Pilger blüht nicht nur in den Städten rundum Kathedralen und anderen kirchlichen Sehenswürdigkeiten, sondern auch in kleineren Orten. Dagegen ist gar nichts zu sagen, schließlich möchten sich die Pilger auch mit dem Notwendigsten versorgen. Mancher jedoch versucht weniger ehrliche Geschäfte nebenbei zu machen. Doch bekanntlich gehören zu jedem Handel immer mindestens zwei. Für die Pilger auf dem Jakobsweg unterwegs sind, heißt es, lieber einmal mehr hinzuschauen und die angeblich so günstigen und einmaligen Angebote zu prüfen und ihren Nutzen zu überdenken. Schließlich sollte eine Pilgerreise nicht zur Shopping-Tour verkommen.

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Senioren auf dem Jakobsweg

Immer mehr Senioren wandern auf dem Jakobsweg. Natürlich muss es nicht immer individuell sein, auch Reisegruppen bieten sich an.

© Erich Keppler / pixelio.de

Pilgern ist keine Frage des Alters, sondern eine Frage der Überzeugung. Das stellen die zahlreichen Seniorinnen und Senioren unter Beweis, die regelmäßig auf den Pilgerpfaden des Jakobsweges anzutreffen sind. Einer der vielen, die immer wieder zeigen, dass man nie zu alt zum Pilgern ist, ist Hellmut Wittmann, der am Tag nach seinem 70. Geburtstag aufbrach, um sich nach einer Pilgerreise bei sehr schlechtem Wetter vor vier Jahren, erneut auf den spanischen Jakobsweg zu begeben. Nicht jeder Senior ist ein passionierter langjähriger Wanderer wie Hellmut Wittmann, der sogar erhebliche Höhemeter zu überwinden hatte. Dennoch steht das unvergessliche Erlebnis einer solchen Pilgerunternehmung auch vielen Senioren offen.

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