Das richtige Schuhwerk für die Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg

Schuhe sind eines der wichtigsten Dinge beim wandern. Leider vergessen die meißten pilger, dass man auch teure Schuhe einlaufen muss.

Gutes Schuhwerk ist angesagt, wenn der Jakobsweg Spanien zu Fuß gepilgert wird. Wer sich im Sommer auf die Pilgerreise begibt, sollte dennoch an feste Schuhe denken. Im Gepäck sollten allerdings noch ein paar leichtere Schuhe sein. Da die Pilgerwege auch über Berge führen, von Frankreich nach Spanien sogar über die Pyrenäen, sollten die Wanderschuhe bergfähig sein. Schweres Schuhwerk ist unangenehm für viele, die es nicht gewöhnt sind. Es gibt spezielle Leichtwanderschuhe und Leichtwanderstiefel im Handel für Outdoor-Bekleidung. In diesem Fall sollte aber auf den Online-Kauf verzichtet werden. Es ist unbedingt wichtig, einen Wanderschuh richtig anzupassen, sich notfalls dabei beraten zu lassen. Der Schuh sollte mit Strümpfen gekauft werden, wie sie für die Pilgerwanderung geplant sind. Wanderschuhe dürfen weder drücken noch zu weit sein. Die Outdoor-Leichtwanderschuhe sind heute so gearbeitet, dass sie auch über ein sehr gutes Fußbett verfügen. Hochwertige Wanderschuhe haben Polster an den kritischen Stellen, wo es häufig zu Blasen und Scheuerstellen kommt. Auf keinen Fall sollte an den Schuhen gespart werden, das kann sich schmerzhaft rächen.

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Pilgern hoch zu Ross auf dem Jakobsweg liegt im Trend.

Alle Routen lassen sich mittlerweile mit Pferden oder Eseln bewältigen. Sollte man umbedingt mal ausprobieren.

© RainerSturm / pixelio.de

Bereits die ersten Christen, die den berühmten Jakobsweg nach Santiago de Compostela beschritten, taten dies nicht nur zu Fuß. Schon in frühester Zeit war es üblich, dass die Routen mit Pferd oder Esel bewältigt wurden und so kommt es, dass sich einige der Unterkünfte entlang der Wege auf die Unterbringung von Reitern spezialisiert haben. Grundsätzlich können alle Routen des Jakobsweges mit einem Reittier gemacht werden, dazu zählen unter anderem der Camino Francés und auch der Camino del Norte. Wer nun Angst davor hat, diesen Weg alleine zu bewältigen, der kann sich einfach mit einem Reiseveranstalter in Verbindung setzen, denn viele Agenturen haben sich auf die Organisation dieser speziellen Touren auf dem Jakobsweg spezialisiert. Hin- und Rückflug und die Vermittlung der Unterkünfte wird im Vorfeld durch den Veranstalter geregelt, so dass man nur noch aus dem Flugzeug aussteigen muss und sich praktisch direkt auf den Esel oder das Pferd setzen kann.

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Der Jakobsweg muss nicht zwangsläufig zu Fuß bewältigt werden

So wandern Sie auf dem Jakobsweg

War es früher noch üblich, den Jakobsweg nur auf Schusters Rappen zu meistern, bietet sich heute noch eine ganz andere Fortbewegungsvariante an: Von Pamplona bis nach Santiago de Compostela mit dem Fahrrad. Nicht alle Routen des Jakobswegs erlauben diese Art der Fortbewegung und es gibt mitunter immer wieder Abschnitte, auf denen das Rad geschoben werden muss. Dennoch hat die Pilgerreise mit dem Fahrrad ihren eigenen Reiz und bildet die moderne Fortsetzung einer alten Tradition, denn in früheren Jahren war es durchaus üblich, den Jakobsweg nicht alleine nur zu wandern, sondern es wurden auch andere Transportmittel genutzt.

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