Varriierende Wanderrouten auf dem Jakobsweg


Den einen Jakobsweg gibt es nicht, nur das eine Ziel: Santiago de Compostela. Inzwischen führen viele Routen in die Stadt, in der sich das Grab des Jüngers Jesu, Jakobus, befinden soll. Doch auch der Weg ist das Ziel, soll er doch dem Pilger zu innerer Einkehr, Besinnung und Entledigung seelischen Ballasts verhelfen. Was könnte da besser sein, als durch die wunderschönen Landschaften Frankreichs und Spaniens zu wandern. Ob Camino del Norte oder die vier französischen Routen – immer geht es durch traumhafte Landschaften, mal entlang der Küste, mal durchs Landesinnere, aber immer im Einklang mit der Natur.

Die Wanderroute des nördlichen Jakobswegs gilt als eine der ältesten Jakobswege


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Camino del Norte heißt die älteste der Routen, die zum Jakobsweg gehören und nach Santiago de Compostela führen. Als nördlicher Jakobsweg wird der Camino del Norte auch oft bezeichnet, der seinen Anfang in Bilbao nimmt und vorbei an der wunderschönen Küste Spaniens führt. Hier erlebt man noch unberührte Landschaften, spanische Gastlichkeit und idyllisch gelegene Dörfer, die mittelalterliches Flair versprühen. Der nördliche Jakobsweg führt an der Küste entlang, so dass man immer einen guten Blick auf den Golf von Biscaya hat. Allein das letzte Drittel des Weges führt ins Landesinnere.
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Der französische Jakobsweg hat vier unterschiedliche Routen


Ziel ist und bleibt immer Santiago de Compostela, in dessen Kathedrale die Gebeine des Heiligen Jakobus liegen sollen, allein der Weg dorthin kann ein unterschiedlicher sein. In Frankreich gibt es insgesamt vier Jakobswege, die alle, früher oder später auf den spanischen Camino Francés münden. Auch hier ist bei den Wegweisern wieder die berühmte Jakobsmuschel bestimmend, allerdings finden sich in Frankreich an etlichen Orten noch heilige Grabstätten, an denen man eine andere Art von innerer Ruhe erlebt. Im Einklang mit der Natur zu sich selbst finden, das ist auf dem Jakobsweg möglich.
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