Pilgerreise oder individuell pilgern auf dem Jakobsweg

Wer pilgert hat die Qual der Wahl zwischen einer Individual- oder Reiseveranstalter Reise.

© Peter Freitag / pixelio.de

Seit es auch von Reiseveranstaltern die Möglichkeit gibt, Pilgerreisen sozusagen als Pakete zu buchen, entscheiden sich viele Pilgerreisende für diese Variante. Auch bei einer Buchung kann die Reise als Gruppenreise oder als individuelle Pilgerreise gebucht werden. Diese Art zu reisen ist praktisch, wenn für die Pilgerreise nicht sehr viel Zeit – eventuell nur ein 14tägiger oder dreiwöchiger Urlaub – verfügbar ist.

Wer allerdings eine lange Strecke auf dem herrlichen Jakobsweg, sei es in Deutschland, Frankreich oder Spanien unterwegs sein möchte, kann den eigenen Pilgerweg individuell gestalten. Ein Vorteil ist, dass hier das Pilgern mehr von der ursprünglichen, historischen Art der Pilgerwanderungen hat. Auch wer sich allein auf die Wanderung macht, bleibt nicht lange allein. Wie bereits in alter Zeit sind auf allen Routen des Jakobswegs unzählige Pilger der verschiedensten Nationen unterwegs. Kontakte sind hier schnell geschlossen, sei es beim Wandern oder in den Herbergen. Oft finden sich so spontane Pilgergemeinschaften zusammen. Vielfach ist das bereichender und spannender als eine Gruppenreise.

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Informatives rund um das Pilgern auf dem Jakobsweg

Man sollte sich unbedingt vorher informieren bevor man sich auf den jakobsweg stürtzt. Dafür gibt es zahlreiche Bücher und Filme.

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Über Jahrhunderte hinweg war der Jakobsweg durch verschiedene europäische Länder bis nach Santiago de Compostela in Spanien einer der bedeutendsten christlichen Pilgerpfade. Heute ist  das Pilgern wieder erneut belebt worden. Jahr für Jahr begeben sich mehr Menschen auf die verschiedenen Pilgerrouten des Jakobsweges. Besonders die Pilgerrouten in Spanien sind gefragt. Es kann hilfreich und interessant sein, sich jedoch schon vor Antritt einer Pilgerreise nicht nur über praktische Hinweise und Tipps, sondern auch allgemein über Wissenswertes zum Pilgern und zum Jakobsweg zu informieren.  Es gibt sehr zahlreiche Bücher, Hörbücher und Filme zum Thema Pilgern auf dem Jakobsweg. Viele dieser Bücher und Filme können vielleicht überhaupt dazu beitragen, sich selbst auf den Pilgerweg zu begeben. Andere können inhaltliche Anregungen für die Pilgerreise geben, interessante Einblicke in die Erfahrungen von Pilgern vermitteln oder einfach schöne Begleiter während der Pilgerreise sein.

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Jakobsweg-Pilgern ist nicht nur eine Angelegenheit der Katholiken

Der Jakobsweg bringt die christlichen Glaubensgemeinschaften zusammen. Viele Gläubige möchten pilgern.

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Der berühmte Pilgerweg in Europa, der Jakobsweg, führt zum Ort der angenommenen Grabstätte des Heiligen Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien. Die religiöse Verehrung von Heiligen ist ein Bestandteil des katholischen Glaubens. Die Angehörigen reformierter Kirchen, die sich auf die Kirchenreform von Martin Luther berufen, lehnen die Heiligen-Verehrung ab. Allerdings ist im Laufe der vergangenen Jahre von Ökumene zu Ökumene eine Annäherung der beiden großen christlichen Glaubensgemeinschaften deutlich geworden. Dies kommt letztlich auch in veränderten Einstellungen der evangelischen Kirche zum Pilgern zum Ausdruck. Im Jahr 2012 wurde so beispielsweise auch die Wallfahrt zum Dom in Trier ökumenisch ausgerichtet. Die veränderten Standpunkte zum Pilgern zeigen sich auch im Umdenken bezüglich des Pilgerns auf dem Jakobsweg.

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Moderne Kommunikation erhöht die Präsenz des Jakobswegs in der Öffentlichkeit

Berichte gibt es nicht mehr nur in herkömmlicher Schriftform sondern auch im Internet z.B. auf Youtube.

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YouTube und diversen anderen Plattformen sei Dank, denn nun ist das Pilgern auf dem Jakobsweg nicht mehr nur den Pilgern selber vorbehalten, sondern auch die Daheimgebliebenen können nun die Reise verfolgen. Im Internet haben sich ganze Foren und Interessengemeinschaften gegründet, die nur ein Thema kennen: Die Reise auf dem Jakobsweg. Pilger dokumentieren jeden Kilometer ihres Weges mit der Kamera oder Webcam und geben so gleichzeitig anderen Pilgern, die ebenfalls diese Route gehen wollen, eine willkommene Hilfestellung. Wer es etwas weniger modern mag, der kann auch auf herkömmliche Reiseberichte in Schriftform zurückgreifen, die ebenfalls in Hülle und Fülle im Netz zu finden sind. Der Boom des Jakobsweges reißt nicht ab und selbst, wer keine endlosen Stunden im Netz zubringen möchte, braucht nur in den nächsten Buchladen zu gehen.

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Mitpilger werden unter anderem in speziellen Foren gesucht

Viele Menschen möchten auf dem Jakobsweg nicht alleine pilgern.

© Rainer Sturm / pixelio.de

Wer den Jakobsweg nicht alleine pilgern möchte, hat unter anderem die Möglichkeit, in speziellen Foren nach gleichgesinnten Mitpilgern zu suchen. So wird das Erlebnis Jakobsweg zu einer gemeinschaftlichen Unternehmung, bei der man zusätzlich noch die Möglichkeit hat, neue Leute kennen zu lernen. Wie so oft sind auch dabei die Interessen der Einzelnen ganz unterschiedlich und bereits im Betreff der Foren werden die bevorzugten Wegstrecken angegeben.

Die Suche nach Mitpilgern hat nicht nur damit etwas zu tun, dass man sich nach Gesellschaft sehnt. Einige Pilger fühlen sich sicherer, wenn sie in einer kleinen Gruppe unterwegs sind. Dabei lassen sich die einzelnen Etappen, die eine Fülle an kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten zu bieten haben, ebenso genießen. Es zeigt sich auch immer mehr, dass gerade Frauen gerne einen Mitpilger an ihrer Seite haben, ganz gleich welchen Geschlechts.

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Pilgern hoch zu Ross auf dem Jakobsweg liegt im Trend.

Alle Routen lassen sich mittlerweile mit Pferden oder Eseln bewältigen. Sollte man umbedingt mal ausprobieren.

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Bereits die ersten Christen, die den berühmten Jakobsweg nach Santiago de Compostela beschritten, taten dies nicht nur zu Fuß. Schon in frühester Zeit war es üblich, dass die Routen mit Pferd oder Esel bewältigt wurden und so kommt es, dass sich einige der Unterkünfte entlang der Wege auf die Unterbringung von Reitern spezialisiert haben. Grundsätzlich können alle Routen des Jakobsweges mit einem Reittier gemacht werden, dazu zählen unter anderem der Camino Francés und auch der Camino del Norte. Wer nun Angst davor hat, diesen Weg alleine zu bewältigen, der kann sich einfach mit einem Reiseveranstalter in Verbindung setzen, denn viele Agenturen haben sich auf die Organisation dieser speziellen Touren auf dem Jakobsweg spezialisiert. Hin- und Rückflug und die Vermittlung der Unterkünfte wird im Vorfeld durch den Veranstalter geregelt, so dass man nur noch aus dem Flugzeug aussteigen muss und sich praktisch direkt auf den Esel oder das Pferd setzen kann.

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Reiseveranstalter haben den Jakobsweg für sich entdeckt

Der Tourismusmarkt in Spanien ist auch dort bald gesättigt. Aktuell gibt es viele Reiseveranstalter, die ihre Dienste anbieten.

© Rainer Sturm / pixelio.de

Bestand früher noch der Reiz darin, seine Strecke für den Jakobsweg individuell zu bestimmen und auch die Geschwindigkeit, mit der die einzelnen Etappen absolviert werden, zeichnet sich auf dem Tourismusmarkt ein neuer Trend ab. Immer mehr Menschen buchen einen Pilgerreise auf dem Jakobsweg durch einen der Reiseveranstalter, die zahlreiche Strecken und Varianten in ihr Programm aufgenommen haben. Bei dieser Art der Pilgerreisen wird die Anreise vom Veranstalter organisiert, der Pilger hat meistens aber die Auswahl zwischen verschiedenen Routen. So kann er beispielsweise die kompletten knapp 800 km des Camino Francés laufen. Unterkunft wird dabei wiederum vom Veranstalter organisiert. Es gibt aber auch noch andere Varianten, die es Pilgern erleichtern, die nicht den ganzen Weg laufen wollen.

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Eine neue Luxusvariante des Pilgerns ist stark im Kommen

Bono Iacobus Programm, so nennt sich das neue Angebot welches sich an Pilger auf dem Jakobsweg richtet.

© Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Eigentlich steht beim Wandern auf dem Jakobsweg das einfache Reisen, ohne Komfort und Luxus im Vordergrund, doch in letzter Zeit hat sich ein Wandel auf diesem Gebiet bemerkbar gemacht. Der Jakobsweg hat, entlang seiner vielen Routen, auch eine Menge an Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten, die vor allen Dingen durch Einfachheit, aber auch Gastfreundlichkeit bestechen. Einlass wird einem durch den Pilgerausweis gewährt und nach einer langen Wanderung weiß man ein einfaches Bett ganz besonders zu schätzen. Auch die Verpflegung in den meisten Unterkünften ist spartanisch und auf das Notwendigste beschränkt, deswegen aber nicht minder gut. Wem das allerdings zu einfach ist, der hat seit geraumer Zeit auch die Möglichkeit, die Luxusvariante der Pilgerschaft auszuprobieren, die sich allerdings auch nur empfiehlt, wenn kein Heiliges Jahr ist. Ansonsten ist selbst diese Variante heillos überbucht.

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Pilgern als Reise zu sich selber

Nicht die Strecke ist wichtig, sondern das man das Ziel nicht aus den Augen verliert. Den Pilgerausweis sollte man jedoch nicht vergessen :)

Immer mehr Menschen gehen den Jakobsweg, doch meistens spielen religiöse Gründe dabei gar keine Rolle. Das eigene Ich, das in der heutigen, schnelllebigen Zeit gerne vernachlässigt wird, steht im Vordergrund auf der Reise durch die teilweise noch unberührte Landschaft Spaniens. Seit Urzeiten gehen Pilger den Camino Francés und machen dabei auch eine Reise zu sich selbst. Die idyllischen Orte vermitteln Ruhe und die Hektik des Alltags kann vergessen werden. Moderne Geräte, wie Handys oder Laptops, haben hier nichts zu suchen, denn oft genug steht der Drang, immer und überall erreichbar zu sein, der eigenen Erholung im Weg. Viele, die den Weg nach Santiago de Compostela gegangen sind, kehren als neue, veränderte Menschen wieder, die sich endlich im Einklang mit der eigenen Seele befinden.

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Immer mehr Prominente gehen den Jakobsweg

Durch die vielen Promienten ist der Camino wieder in aller Munde.

Hans-Jakob Weinz / pixelio.de

Treffender als der Titel des Buchs von Hape Kerkeling, in dem er seine Erfahrungen auf Pilgertour beschreibt, kann der Sinn einer Pilgerschaft auf dem Jakobsweg gar nicht umschrieben werden: Ich bin dann mal weg! Weg ist man in der Tat und das in vielerlei Hinsicht. Fernab von Massentourismus, Bequemlichkeit oder etwaigem Luxus zieht man seine Touren durch die iberische Halbinsel mit Ziel Santiago de Compostela. Idyllische Landschaften und malerische Dörfer erwarten einen. Auf keiner anderen Reise kann man das zuvor Erlebte so vollkommen hinter sich lassen wie auf den Strecken des Jakobsweges. Mit einer der Gründe, warum sich immer mehr Prominente, wie Hape Kerkeling oder Shirley MacLaine, auf den Weg machen, um den ganzen Rummel um ihre Person zu vergessen.

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